MAYDAY IM KOPF -
Neurowissenschaft trifft Systemtheorie
Strategien für klares Denken, souveränes Entscheiden und wirksames Handeln
Selbstführung ist keine Frage des Mindsets – sondern ein Navigationsproblem unter Druck.
Das Buch für Führungskräfte, die auch dann klar denken müssen, wenn alles gleichzeitig brennt.
Erscheint am 26.März 2026

Wollen Sie verstehen, warum Sie unter Druck manchmal gegen sich selbst arbeiten – obwohl Sie es besser wissen?
Sie tragen Verantwortung, führen Teams oder treffen Entscheidungen unter Druck? Dann kennen Sie das: In einer Arbeitswelt, in der Führungskräfte und Verantwortliche unter ständigem Entscheidungsdruck stehen, reicht fachliche Kompetenz allein nicht mehr aus. Wenn Pläne versagen, Kontrolle an Wirkung verliert und innere Sicherheit ins Wanken gerät, beginnt Führung an einer anderen Stelle: im eigenen Kopf. Das Richtige funktioniert nicht mehr. Kontrolle greift ins Leere. Pläne versagen. Und Ihr Gehirn schaltet genau dann auf Autopilot, wenn Sie Klarheit am meisten brauchen.
„Mayday im Kopf“ macht sichtbar, was in diesen Momenten passiert – im Kopf und im System um Sie herum – und wie Sie die Dynamiken erkennen und durchbrechen können.
Selbstführung funktioniert selten so, wie wir es uns vorstellen – und scheitert oft genau dann, wenn wir sie am meisten brauchen. Dieses Buch blickt hinter die Kulissen innerer Prozesse: zwischen Stressreaktionen, Erwartungsdruck, Entscheidungslähmung und den unsichtbaren Kräften, die uns steuern. Für alle, die unter Unsicherheit handlungsfähig bleiben wollen – jenseits von Optimierungsversprechen.
Was Sie in diesem Buch finden:
Dieses Buch bietet einen ehrlichen, fundierten und praxiserprobten Blick auf Selbstführung unter echtem Druck. Keine Motivationsfloskeln. Kein Achtsamkeits-Bingo. Sondern ein Denkwerkzeug für alle, die verstehen wollen, was passiert – und wie sie navigieren können, wenn Optimierung nicht mehr die Antwort ist.
- Es liefert das INNERVE®-Framework als wirkungsvollen Denkraum für Selbstführung unter Druck – mit über 35 praxiserprobten Methoden für Orientierung, Resilienz, Entscheidungsfähigkeit und Handlungsfähigkeit.
- Es zeigt, warum Ihr Gehirn unter Stress auf Muster zurückgreift, die Sie in die Schieflage führen.
- Es erklärt, wie Systeme – Teams, Rollen, Erwartungen – Sie unbewusst steuern.
- Es hilft, die Grenze zu erkennen zwischen dem, was Sie wollen, und dem, was Sie zu wollen gelernt haben.
- Es verbindet Neurowissenschaft mit Systemtheorie – nicht als akademische Übung, sondern als Navigation für den Alltag.
- Geschrieben von jemandem, der als Einsatzpilot der Marine, Führungskraft in der Technologiebranche und Führungskräfteentwickler im Airbus-Konzern weiß, wie sich echter Druck anfühlt.
"Stress ist nicht das Problem. Das Problem ist, dass wir unter Stress genau die Muster abrufen, die uns in die Schieflage gebracht haben.“
Ideal für alle, die Verantwortung tragen
- Führungskräfte, die unter Druck klar bleiben wollen – nicht nur funktionieren.
- Menschen in Verantwortung, die nach außen souverän wirken, aber innerlich auf Reserve fahren.
- Unternehmer, die erkannt haben, dass ihr wichtigstes Asset ihr eigener klarer Kopf ist.
- Alle, die wissen, dass echte Wirksamkeit nicht aus Perfektion entsteht, sondern aus eigener Orientierung und innerer Beweglichkeit.
Dieses Buch ist kein klassischer Ratgeber. Es ist ein Reflexionsraum für Führungskräfte, Unternehmer und Menschen in Verantwortung, die sich selbst besser führen wollen – gerade dann, wenn äußere Klarheit fehlt.
Ein Buch für alle, die Verantwortung tragen – und sie nicht nur nach außen, sondern auch nach innen ernst nehmen.
Jetzt vormerken
Wenn Sie bis hierher gelesen haben, wissen Sie bereits, dass dieses Buch für Sie ist.
Erscheint am 26. März 2026
Leseprobe:
„Erreicht den nächsten Kontrollpunkt rechtzeitig, und ihr werdet dafür belohnt.“, flüsterte die Stimme, und irgendwie kannte ich das Gesicht, aus dem diese Stimme kam. Obwohl mir schwindlig war, wusste ich, dass es einer der Ausbilder war, der diese Worte sagte, als wir ihm mitten im Fluss gegenüberstanden. Wir waren nun schon seit sechs Tagen unterwegs. Eine kleine Gruppe von vier Soldaten.
Gut 200 km „Flucht“ hatten wir in den vergangenen Tagen nun schon in unseren Beinen. 200 km marschierten wir ausschließlich nachts, um unentdeckt zu bleiben. Tagsüber versteckten wir uns irgendwo in den Büschen, Wäldern, auf Höfen, in Scheunen, um nur nicht von den „Dog-Handlers“ – Hundeführern, die uns jagten – entdeckt zu werden. Unser Auftrag war, den letzten Checkpoint zu erreichen. Und so ging es Nacht für Nacht, Tag für Tag, bis zu diesem Moment.
Ein Blick auf die Karte und die Überprüfung der Koordinaten zeigten, dass „nur“ noch vier Stunden Fußmarsch durch die Wälder vor uns lagen, um den Kontrollpunkt zeitgerecht zu erreichen. Es sollte unsere letzte Nacht auf der Flucht werden. „Oder doch nicht?“, hämmerte es in meinem Kopf. Sollte auf den letzten und schwierigsten Abschnitt verzichtet werden? Was meinte er mit: „Ihr werdet belohnt werden.“? Wir hatten viel über das Training und vor allem den Abschluss gehört, und es graute uns allen vor dem, was uns in dieser Nacht noch bevorstand.
Nach den körperlichen und vor allem mentalen Herausforderungen und Entbehrungen der letzten Wochen waren wir am Ende unserer Kräfte. So dachten wir zumindest – und hatten keine Ahnung, welche Reserven wir noch abrufen konnten. „Erreicht den nächsten Kontrollpunkt rechtzeitig, und ihr werdet dafür belohnt.“ Diese Worte entfachten den finalen Funken Energie in uns, um auch das letzte Stück noch zu bewältigen. Noch vier Stunden bis zum Checkpoint.
Die vergangenen vier Wochen waren für mich prägender, als ich es mir im Entferntesten hätte vorstellen können. Und all das nur, um eines Tages ins Cockpit eines Militärhubschraubers steigen zu dürfen. Ich stellte mir immer wieder dieselbe Frage: „Warum tust du dir das hier an?“ Immer und immer wieder.
Die Erfahrungen aus diesen Wochen enden nicht an diesem Kontrollpunkt. Sie begleiten mich bis heute – in Strategiegesprächen, Entscheidungssituationen und Momenten maximaler Belastung. Denn Selbstführung beginnt nicht, wenn alles läuft. Sondern dann, wenn es schwierig wird, und der Kopf schreit: "Ich kann nicht mehr!"

